Analyse 49: Die Welt im Wasserstress
Aus dieser Reihe
Beim Marikana-Massaker wurden am 16. August 2012 34 Minenarbeiter, die für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen streikten, von südafrikanischen Sicherheitskräften erschossen. Zwar hat die Mine inzwischen einen neuen Besitzer, ansonsten hat sich wenig verändert: viele Arbeiter:innen haben nach wie vor zu wenig Einkommen, um unter menschenwürdigen Bedingungen leben zu können. Die Studie schildert die Situation vor Ort auf Grundlage von Interviews mit Betroffenen. Format DIN A 4, 44 Seiten, farbig, deutsch Download: PDF | Analyse 106 | 3 MB
Das halbe Hähnchen vom Grill für 2,99 Euro oder eine Hose für zehn Euro: Viele Konsumgüter gibt es mittlerweile für sehr wenig Geld. Die Waren in hiesigen Geschäften stammen ganz oder teilweise aus Fabriken irgendwo auf der Welt.Download: pdf | Deutschsprachige Ausgabe | 8 MB
Der Wettbewerb um Wasser spitzt sich immer mehr zu. Besonders Menschen, die in Armut leben, müssen kämpfen, um an Wasser für ihren Haushalt und die Landwirtschaft zu gelangen. Häufig sind Frauen besonders betroffen. Doch es reicht nicht, Frauen zu unterstützen, damit sich ihre Situation, beispielsweise beim Wasserholen, im Alltag verbessert. Es gilt in der Entwicklungszusammenarbeit auch, die Geschlechterbeziehungen, die meistens Männer privilegieren, zu hinterfragen und zu verändern.Sprache Deutsch, 20 SeitenDownload: pdf | Deutschsprachige Version | 2,4 MB
Lithium ‒ das sogenannte weiße Gold ‒ ist für die deutsche Wirtschaft von enormer Bedeutung. Das Leichtmetall wird aufgrund seiner hervorragenden Speicherkapazitäten zur Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge verwendet. Bis 2020 soll die Elektromobilität in Deutschland flächendeckend ausgebaut werden. Allein im Jahr 2017 hat die Bundesregierung 210 Millionen Euro in die Weiter entwicklung der Technologie investiert.Doch während E-Autos in Deutschland einen Beitrag zum Umweltschutz leisten sollen, berichten Partner aus der als Lithiumdreieck bezeichneten Region an der Grenze von Argentinien, Bolivien und Chile, in der mehr als 60 Prozent der weltweiten Lithiumvorkommen lagern, über Probleme im Zusammenhang mit dem Abbau: Weil die Förderung von Lithium extrem wasser intensiv ist, sinkt der Grundwasserspiegel, angrenzende Flüsse und Vegetation vertrocknen. Für die indigenen Gemeinschaften vor Ort wird es immer schwieriger, ihrer traditionellen Lebensweise, die sich auf Viehzucht, Landwirtschaft und die Gewinnung von Salz gründet, nachzugehen.pdf | Deutschsprachige Ausgabe | 3 MB
Internet, Mobiltelefonie oder die Plattformökonomie sollen Ländern des Südens wirtschaftliche Fortschritte, neue Beschäftigungsmöglichkeiten und eine Verringerung der Armut ermöglichen. Doch unreguliert läuft die Digitalisierung Gefahr, die bestehende Ungleichheit noch zu verstärken.Deutsch, 36 SeitenDownload: pdf | Deutschsprachige Version | 600 KB
Mit Digitalwirtschaft und elektronischem Handel werden häufig große Hoffnungen für den Globalen Süden verknüpft. Doch unreguliert läuft die Digitalisierung Gefahr, die bestehende Ungleichheit innerhalb der Länder und zwischen dem Globalen Süden und Norden noch zu verstärken. Die vorliegende Publikation diskutiert, inwiefern digitale Techniken zur Überwindung von Armut und sozialer Ungleichheit beitragen können.76 Seiten, DeutschDownload: pdf | Deutschsprachige Version | 3 MBDownload: pdf | english Version | 1 MB
Based on a series of interviews with South African non-governmental organisations working with migrant populations ‒ some of which are partners of Bread for the World ‒ this report explores the contexts and experiences that the organisations face in their daily work.Download: pdf | english Version | 1 MB